Willkommen im Brand Doc's Blog.

Hier schreibe ich über Markenstrategie. Für dich – wenn du ein Unternehmen führst, gründest oder eine Marke verantwortest und deine Marke weiterentwickeln willst. Du musst dafür kein Marketing-Profi sein. Nur neugierig.

Was dich hier erwartet:

Über 250 Beiträge zu Positionierung, Naming, Markenkern, Strategie und allem dazwischen. Dazu fast 200 Werkzeuge, Checklisten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Literaturtipps – alle kostenlos zum Download. Und zu jedem Thema meine Einordnung: was zählt, was du getrost ignorieren kannst.

Du musst nicht von vorne anfangen. Tipp einfach dein Stichwort in die Suche – Claim, Markenname, Wettbewerbsanalyse – und du landest direkt bei den Beiträgen, die dich gerade weiterbringen.

Viel Spaß beim Stöbern.

Andreas Wiehrdt Andreas Wiehrdt

DU HAST EIN POSITIONIERUNGSKREUZ GEBAUT. GLÜCKWUNSCH. ES TAUGT NICHTS.

Was du aus diesem Beitrag für deine Markenarbeit mitnehmen kannst:

☞ Prüfe deine Achsen mit dem Kaufrelevanz-Test: Würde eine unterschiedliche Position auf dieser Achse jemanden tatsächlich anders entscheiden lassen? Wenn nicht — wirf die Achse weg und such eine neue.

☞ Wende den Unabhängigkeits-Test auf jede Achsenkombination an, bevor du einen einzigen Wettbewerber einträgst. Kannst du auf Achse A stark sein und auf Achse B gleichzeitig schwach? Wenn nein — misst du dieselbe Dimension zweimal.

☞ Baue nicht eine Karte, sondern mindestens drei bis fünf. Erst im Vergleich verschiedener Achsenkombinationen werden die wirklich interessanten Muster sichtbar — und echte Weißräume von zufälligen Lücken unterscheidbar.

☞ Formuliere deine Achsen immer als Kundenkonflikte, nicht als Produkteigenschaften. Die Frage lautet nicht »Was kann unser Produkt?« — sondern »Welche Spannung spürt unsere Zielgruppe, wenn sie in dieser Kategorie entscheidet?«

☞ Nutze den Weißraum auf der Karte nicht als Beweis, sondern als Hypothese. Ein unbesetzter Quadrant ist eine Einladung zur Recherche — nicht zur Positionierungsentscheidung. Prüfe zuerst, ob dort echte Nachfrage existiert.

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